Krauses Haar

Wildes Haar stylen und bändigen

Es im Anschluss in Form zu bringen, fällt oft sehr schwer. Einige greifen zum Glätteisen – es gibt aber auch andere Möglichkeiten, dein krauses Haar zu bändigen. Voraussetzung dafür ist allerdings eine gezielte Pflege.

Im Folgenden erklären wir dir, wie du deinen Lockenschopf mit allem versorgst, was er braucht, und anschließend stylst.

Was zeichnet krause Haare aus?

Model mit krausen Haaren

Krause oder lockige Haare entstehen aufgrund der spezifischen Form des Haarfollikels. Anders als bei glatten Haaren ist dieses bei Locken geschwungen. Dein Haar wächst daher ganz natürlich in Spiralform.

Locken können sehr schön aussehen, allerdings bringen sie auch Schwierigkeiten mit sich. So sind sie nicht so leicht in Form zu bringen wie glatte Haare und außerdem pflegeintensiver. Letzteres liegt in erster Linie daran, dass die Talgdrüsen von Menschen mit krausem Haar vergleichsweise wenig Talg produzieren. Kräuseliges Haar ist ursprünglich auf die Bedürfnisse von feuchtwarmen Klimazonen ausgelegt. Locken neigen daher in gemäßigten Klimazonen, in denen die Luftfeuchtigkeit niedrig ist, zur Trockenheit.

Krause oder lockige Haare entstehen aufgrund der spezifischen Form des Haarfollikels. Anders als bei glatten Haaren ist dieses bei Locken geschwungen. Dein Haar wächst daher ganz natürlich in Spiralform.

Locken können sehr schön aussehen, allerdings bringen sie auch Schwierigkeiten mit sich. So sind sie nicht so leicht in Form zu bringen wie glatte Haare und außerdem pflegeintensiver. Letzteres liegt in erster Linie daran, dass die Talgdrüsen von Menschen mit krausem Haar vergleichsweise wenig Talg produzieren. Kräuseliges Haar ist ursprünglich auf die Bedürfnisse von feuchtwarmen Klimazonen ausgelegt. Locken neigen daher in gemäßigten Klimazonen, in denen die Luftfeuchtigkeit niedrig ist, zur Trockenheit.

So pflegst du krause Locken

Aufgrund seiner gekrümmten Form ist krauses Haar im Allgemeinen spröder und trockener als glattes Haar – damit es gesund bleibt, benötigt es daher ein umfassendes Pflegeprogramm. Wenn du unsere Tipps gegen krauses Haar beherzigst, sorgst du garantiert dafür, dass deine Naturlocken mit allem versorgt werden, was sie brauchen.

Tipp 1 für krause Haare: Feuchtigkeit spenden

Da dein krauses Haar zur Trockenheit neigt, sind feuchtigkeitsspendende Spülungen und Haarmasken ein Muss. Eine entsprechende Intensivpflege solltest du mindestens einmal die Woche anwenden.

Bei extrem hohen oder niedrigen Temperaturen kannst du die Frequenz auf zweimal pro Woche erhöhen.

Aber Vorsicht: zu reichhaltige Haarkosmetika können deine Locken verkleben oder beschweren. Stattdessen bieten sich Shampoos und Spülungen mit hohem Ölanteil an. Diese entwirren dein Haar und erleichtern das Kämmen. Im Bereich der Haarmasken bieten sich solche mit reichhaltigen Inhaltsstoffen an wie:

Frau mit nassen Haaren
  • Keratin
  • Proteinen
  • Lipiden

Diese machen deine Haare elastischer, in dem sie deine Kopfhaut mit Feuchtigkeit versorgen und Schuppen reduzieren. Besonders gut für krauses Haar eignen sich bestimmte Hausmittel. Hierunter fallen beispielsweise:

Kokosöl:

Kokosöl ist ein sehr zuverlässiges Mittel gegen krauses Haar. Es enthält viele kostbare Inhaltsstoffe wie Fettsäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien. Diese revitalisieren schuppige und glanzlose Haare und stärken deine Kopfhaut.

Erwärme einfach eine haselnussgroße Menge reinen Bio-Kokosöls in deinen Handflächen und massiere es in deine Haare ein. Lasse es anschließend eine halbe Stunde einwirken und spüle es dann gründlich aus – fertig!

Olivenöl

Olivenöl legt sich wie ein Schutzfilm über deine Haare und bindet dort Feuchtigkeit. Daher eignet es sich ideal zur Pflege von krausem Haar.

Trage einfache eine kleine Portion Olivenöl auf das handtuchtrockene Haar auf. Das Öl lässt du dann etwa eine Stunde einwirken und wäschst es anschließend aus. Willst du deine Spitzen pflegen, kannst du es auch nur in die Haarenden einmassieren.

Tipp 2 für krause Haare: Shampoos ohne Silikone verwenden

Jede Haarwäsche entzieht deinem Haar nicht nur Schmutz, sondern reduziert auch den natürlichen Talgfilm. Das liegt an den in Shampoos enthaltenen Tensiden. In der Folge ist dein Haar anfälliger gegenüber Umwelteinflüssen und verliert Feuchtigkeit schneller. Du solltest es daher höchstens zwei bis dreimal die Woche waschen. Besonders schädlich sind Shampoos mit Silikonen.

Silikon sorgt zwar dafür, dass dein Haar glänzend und geschmeidig wird, auf Dauer beschwert es aber deine Locken. Es legt sich nämlich wie eine Art Mantel um deine Haarwurzeln und verhindert somit, dass sie Nährstoffe und Feuchtigkeit aufnehmen. Zu allem Überfluss kann es bei empfindlichen Hauttypen sogar Reizungen und Allergien auslösen.

Frau benutzt Shampoo

Wir empfehlen daher, auf pflegende, silikonfreie Spülungen zurückzugreifen. Besonders zuverlässig schonst du deine Haare, wenn du gänzlich auf Shampoo verzichtest und stattdessen Alternativen nutzt. Eine solche ist beispielsweise eine Natron-Essig-Spülung.

Hierfür benötigst du:

  • 2 EL Natron
  • 2 EL Wasser
  • 1-2 EL Apfelessig
  • 250 ml Wasser

Im ersten Schritt vermischst du Natron und Wasser sowie den Apfelessig separat mit 250 ml warmem Wasser.

Anschließend trägst du zuerst die Natron-Paste auf und massierst sie in deine Haare. Diese wäschst du anschließend aus und trägst dann den Apfelessig auf. Die Essig-Mischung lässt du als Leave-In in deine Haare einziehen.

Tipp 3 für krause Haare: Beim Trockenföhnen einen Aufsatz benutzen

Zur Pflege für krauses Haar gehört nicht nur das Waschen, sondern auch das Trocknen. Föhnst du deine naturkrausen Haare zu häufig oder zu heiß, kann das deine Haarstruktur strapazieren.

Bei Locken spielt die Temperatur eine besonders große Rolle. Mäßig warme Luft reicht beim Föhnen vollkommen aus.

Mit einem speziellen Aufsatz oder Diffusor kannst du dafür sorgen, dass sich die Luft optimal verteilt. Der Tellerförmige Aufsatz trocknet eine größere Fläche und ahmt so den natürlichen Trocknungsprozess nach. Zusätzlich ist ein Hitzeschutz sinnvoll sein. Dieser schützt dein Haar vor Hitze.

Krause Haare stylen

Lockige, krause Haare sind oft sehr widerspenstig. Um sie zu bändigen, empfehlen wir, auf leichte Stylingprodukte zu setzen, welche das Haar nicht verkleben. Bei starken Haarsprays drohen sogenannte „crunchy curls“ – also fettige Strähnen und verklebte Haarknoten.

Wenn du einige Grundregeln befolgst, fällt das Styling allerdings nicht schwer.

  1. Nicht Bürsten, sondern Kämmen

Bürsten können deine Haare aufrauen, daher solltest du stattdessen zu einem grobzinkigen Kamm greifen.

  1. Kein Haarspray nutzen

Viele Haarsprays enthalten kosmetischen Alkohol. Dieser trocknet die Haare auf lange Sicht aus, daher sollten insbesondere Menschen mit krausem Haar auf Sprays verzichten.

  1. Cremewachs oder Haargel nutzen

Ideal für krauses Haar eignet sich pflegendes Cremewachs. Hierbei reicht es, einen Klecks in den Händen zu verteilen und vorsichtig durch die Haare zu fahren. So kannst du krause Naturlocken bändigen und abstehende Haare glätten.

Krauses Haar glätten

Wenn du dein krauses Haar von Zeit zu Zeit glätten möchtest, kannst du ein Glätteisen verwenden. Du solltest vorher aber in jedem Fall einen Hitzeschutz auftragen. Im Anschluss föhnst du deine Haare und kämmst sie dabei gut durch.

Wenn du ein neues Glätteisen verwendest, empfehlen wir, mit der niedrigsten Temperatur zu beginnen. Während des Glättens kannst du dich dann Schritt für Schritt an die Idealtemperatur herantasten.

Krauses Haar in Locken verwandeln

Möchtest du deine krause Mähne zur schwungvollen Lockenfrisur stylen, gibt es einfache Mittel, die dir dabei helfen.

Um Naturlocken stärker zu definieren, eignet sich ein Lockenstab perfekt. Mit diesem kannst du sowohl leichte Locken betonen als auch schwungvolle Lockenfrisuren zaubern. Dabei solltest du dich allerdings für ein Modell entscheiden, das im Durchmesser ungefähr deinen Locken entspricht.

Bei trockenen Haaren empfehlen wir außerdem einen Stab mit Keramikbeschichtung. Ein solcher schenkt deinen Locken Glanz und verhindert, dass die Spitzen spröde werden.