Trockene Hände

Die besten Methoden gegen rissige Haut

Speziell während der kalten Winter- und Herbstmonate neigen viele Menschen zu trockener Haut – besonders stark betroffen sind von jeher die Hände, aber auch andere Körperpartien wie das Gesicht oder die Ellenbogen. Trockene Hände stellen allerdings ein besonderes Ärgernis dar, da unsere Finger ständig im Einsatz sind. Bei schmerzender, rissiger Haut können einfachste Tätigkeiten zur Herausforderung werden. Damit du dich nicht mehr damit herumärgern musst, haben wir für dich die besten Tipps gegen trockene Haut an den Händen zusammengefasst.

trockene Hände

Wo liegen die Ursachen für trockene Hände?

Keinen Teil unseres Körpers beanspruchen wir stärker als unsere Hände. Jeden Tag greifen, ertasten oder bewegen wir Dinge, tippen mit unseren Fingern, wischen über unsere Handy-Displays etc. Dadurch kommen unsere Hände mit unter Umständen schädlichen Einflüssen in Kontakt wie Kälte, Hitze, Wasser oder Luft. Diese strapazieren die natürliche Hautschutzbarriere deiner Hände und schwächen sie auf unterschiedliche Art und Weise.

Kälte:

Speziell deine Hände sind empfindlich gegenüber Temperaturschwankungen, da sie weit vom Körperzentrum entfernt sind und daher schlechter durchblutet werden als andere Körperteile. Kälte sorgt nun dafür, dass sich der Blutfluss verlangsamt. In der Folge trocknet die Haut aus, weil die Talgdrüsen nicht mehr in der Lage dazu sind, sie mit Fett sowie Feuchtigkeit zu versorgen. Sinken die Temperaturen, stellen die Drüsen die Produktion irgendwann ganz ein und es entstehen Risse in der Hautoberfläche.

Hitze:

Auch Hitze macht die Hände rau. Das tut sie, indem sie den sogenannten transepidermalen Wasserverlust über die Haut verstärkt. Sie entzieht der Haut also die Feuchtigkeit, bis diese irgendwann spröde und rissig wird. Bei starker Sonneneinstrahlung kann es zusätzlich zu einer Hautverbrennung kommen.

Trockene Luft:

Heizungsluft ist meist sehr trocken. Die natürliche Luftfeuchtigkeit ist also nicht vorhanden, was wiederum dazu führt, dass die Haut an den Händen schneller austrocknet.

Weiterhin können allerdings auch genetisch bedingte Anfälligkeiten sowie einseitige Ernährung, Stress und psychische Erkrankungen eine Rolle beim Entstehen von trockener Haut an den Händen spielen. Therapien und Pflegemittel sollten daher auf die konkreten Ursachen angepasst sein und nicht nur die Symptome behandeln.

Wie kann ich trockenen Händen vorbeugen?

Damit es gar nicht erst dazu kommt, dass deine Hände der intensiven Pflege bedürfen, solltest du einige einfache Verhaltensmaßregeln befolgen.

  • Wenn du deine Hände zu häufig und zu heiß wäschst, trocknet die Haut schnell aus. Auch die Art der Seife spielt in diesem Zusammenhang eine Rolle. Sorten mit hohem pH-Wert greifen den Säureschutzmantel der Haut an. Wasche daher deine Hände nach Möglichkeit nicht zu oft und verwende ausschließlich pH-neutrale Lotionen.

  • Wenn du mit Spül- oder Putzmittel hantierst, sind Handschuhe ein Muss. Letztere schützen deine Haut nämlich vor den aggressiven Inhaltsstoffen der chemischen Reiniger.

  • Das ist eine Verhaltensregel, die sich besonders einfach umsetzen lässt. Ist dein Körper mit Wasser versorgt, bleibt deine Haut rundherum geschmeidig. Empfehlenswert ist es daher, je nach Jahreszeit zwei bis drei Liter Flüssigkeit am Tag zu trinken.

Welche Mittel gegen trockene Haut an den Händen gibt es?

Heutzutage gibt es eine Vielzahl von Pflegemitteln und -methoden, die gegen trockene und extrem trockene Hände helfen. Entscheidend ist dabei, welchen Ansatz du wählen möchtest. So gibt es eine ganze Reihe von kosmetischen Cremes, Salben und Handbalsamen, die schnelle Hilfe versprechen. Besonders nützlich und außerdem günstig sind allerdings solche Pflegeutensilien, die zu den Hausmitteln gehören. Letztere sind in den meisten Haushalten vorhanden. Um dir die Entscheidung zu erleichtern, erklären wir dir im Folgenden im Detail, welche Stärken und Schwächen die jeweiligen Pflegemittel gegen trockene Hände haben.

Hausmittel gegen rissige, trockene Hände

Kokosöl:

Kokosöl ist eine Art Allround-Heilmittel. So spendet es Feuchtigkeit und wirkt daher Wunder bei trockenen, spröden Händen. Zusätzlich enthält es außerdem wertvolle Fettsäuren, welche die Hautoberfläche beruhigen und dafür sorgt, dass Wunden und feine Risse schneller heilen.

Anwendung:
Nimm zwei Fingerspitzen des Öls und warte, bis die Masse geschmolzen ist. Anschließend massierst du die Paste sanft in deine Haut ein – das kannst du mehrmals täglich wiederholen.

Olivenöl:

Auch Olivenöl hilft bei sehr trockenen Händen. Ähnlich wie Kokosöl enthält es Antioxidantien, pflegt die Haut und versorgt sie mit Feuchtigkeit. Der Vorteil dieses Produkts liegt darin, dass es wirklich in praktisch jedem Haushalt vorhanden ist.

Anwendung:
Gib einfach etwas Öl in ein Handbad oder erwärme es direkt und trage es auf deine trockenen Hände auf. Massiere die Haut gründlich, bis das Olivenöl vollständig eingezogen ist.

Aloe Vera:

Diese Heilpflanze versorgt deine Haut nicht nur mit Feuchtigkeit, sondern bildet eine natürliche Schutzschicht und schützt die Epidermis somit vor Schäden. Das macht Aloe Vera zum idealen Hausmittel gegen trockene Handinnenflächen und -rücken.

Anwendung:
Schneide einfach ein Stück von der Pflanze ab und streiche das austretende Gel auf die rauen oder rissigen Hautstellen. Die Aloe Vera-Paste lässt du dann 15 Minuten einwirken und spülst sie anschließend von der Hand ab – fertig!

Welche Salben und Cremes helfen gegen trockene Hände

##Alternativer Text##

Grundsätzlich eignen sich Handcremes mit Lipiden ideal für Hände, die trocken sind. Diese unterstützen die natürliche Schutzbarriere der Haut und versorgen sie mit Feuchtigkeit. Grundsätzlich solltest du außerdem auf rückfettende Cremes setzen, da sie einen starken Schutzfilm bilden, der insbesondere in kalten Winter- und Herbstmonaten lindernd wirkt. Je nach Witterung solltest du trockene Haut im Winter gleich mehrmals am Tag eincremen. Vorsicht: Fettende Salben wirken kontraproduktiv bei entzündlichen Hautkrankheiten, die in Form von Handekzemen auftreten wie etwa Neurodermitis. Bei heftigen Reizungen und tiefen Hautrissen solltest du daher eine sanfte Pflege vorziehen, die die Haut mit Feuchtigkeit versorgt, aber dabei nicht ölig oder fettig wirkt. Informiere dich am besten beim Apotheker oder Hautarzt darüber, welche Handcreme sich für sehr trockene Haut eignet.

Die Pflege deiner Haut sollte individuell an deine Bedürfnisse angepasst sein. Verlasse dich daher nicht ausschließlich auf unsere Ratschläge, sondern teste verschiedene Produkte und prüfe auf diese Weise, welche davon optimal bei trockenen Händen wirken. Wir von flaconi wünschen dir dabei viel Erfolg!