Selber Haare färben: Die besten Mittel, Tricks und Tipps
Ob rote Mähne, natürliches Sommerblond oder dauerhafte Grauhaarabdeckung – es gibt viele Gründe, um sich die Haare zu färben. Das Haarefärben musst du aber nicht den Profis überlassen. Statt lange im Friseursalon zu sitzen, kannst du deine Haarfarbe auch ruckzuck zu Hause auffrischen. Tatsächlich ist es kinderleicht, deine Haare selbst zu kolorieren. Wie du deine Haare richtig färbst und was du beim DIY-Haarfärben beachten solltest: Das erfährst du hier mit unseren Profi-Tipps.
Wie färbt man sich die Haare richtig?
Was benötige ich zum Haarefärben?
Die wichtigsten Tipps: Das gesamte Haar färben
Bevor du mit der Coloration beginnst, solltest du dir die Packungsanleitung gut durchlesen und alle benötigten Materialien zurechtlegen. Im Badezimmer kannst du jetzt mit dem Kolorieren deiner Haare beginnen. Die wichtigsten Tipps zum Haarefärben:
1. Verteile die Coloration vom Ansatz bis in die Spitzen. Gehe dabei zügig vor, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erhalten.
2. Beachte, dass die Einwirkzeit erst beginnt, wenn die Farbe vollständig aufgetragen ist – stelle einen Timer!
3. Farbreste oder Spritzer auf der Haut entfernst du am besten direkt mit einem feuchten Wattepad.
4. Da sich deine Haarfarbe am besten mit Sauerstoff entwickelt, solltest du deine Haare nicht mit Duschhauben, Folien oder Handtüchern während der Einwirkzeit abdecken.
5. Schäume deine Haare nach der Einwirkzeit mit warmem Wasser auf, um alle Farbreste von deiner Kopfhaut abzuspülen.
Bevor du mit der Coloration beginnst, solltest du dir die Packungsanleitung gut durchlesen und alle benötigten Materialien zurechtlegen. Im Badezimmer kannst du jetzt mit dem Kolorieren deiner Haare beginnen. Die wichtigsten Tipps zum Haarefärben:
1. Verteile die Coloration vom Ansatz bis in die Spitzen. Gehe dabei zügig vor, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erhalten.
2. Beachte, dass die Einwirkzeit erst beginnt, wenn die Farbe vollständig aufgetragen ist – stelle einen Timer!
3. Farbreste oder Spritzer auf der Haut entfernst du am besten direkt mit einem feuchten Wattepad.
4. Da sich deine Haarfarbe am besten mit Sauerstoff entwickelt, solltest du deine Haare nicht mit Duschhauben, Folien oder Handtüchern während der Einwirkzeit abdecken.
5. Schäume deine Haare nach der Einwirkzeit mit warmem Wasser auf, um alle Farbreste von deiner Kopfhaut abzuspülen.
Die wichtigsten Tipps: Ansatz färben
Willst du nur den Ansatz nachfärben, gehst du in zwei Schritten vor:
1. Zunächst trägst du das Haarfärbemittel am Ansatz auf. Erst in den letzten Minuten der Einwirkzeit trägst du es auch auf die Längen auf. Beachte unbedingt die Einwirkzeit und spüle die Koloration anschließend gründlich auf. Ein Farbbalsam intensiviert das Ergebnis.
2. Deinen Ansatz solltest du alle vier bis sechs Wochen nachfärben.
3. Ist der Ansatz zu schmal, um ihn nachzufärben, verwende einfach ein Ansatzspray oder ein Ansatzpuder, um den Übergang zu kaschieren.
Wann ist der beste Zeitpunkt zum Haarefärben?
Wann soll man sich nicht Haare färben?
Sich selbst die Haare zu färben, ist kinderleicht, dennoch gibt es Situationen, in denen du deine Haare nicht färben solltest oder dies den Profis überlassen solltest. Lass deine Finger vom Haarfärben, wenn du krank bist oder dich unsicher fühlst. Nur wenn du gesundes Haar und eine intakte Kopfhaut hast, solltest du deine Haare selber färben. In folgenden Situationen ist Vorsicht beim Haarefärben geboten:
1. Wenn du schwanger bist. Besonders in den ersten drei Monaten solltest du die Finger von chemischen Haarfärbemitteln lassen. Die Substanzen können über deine Kopfhaut in deine Blutbahn eindringen und evtl. beim Fötus ankommen.
2. Das Gleiche gilt für gereizte, empfindliche und verletzte Kopfhaut. Allergien, Hautirritationen und Schuppenflechten können durch die Verwendung von chemischen Haarfarben oder Aufhellern verschlimmert werden.
3. Auf sehr trockenem, brüchigem oder geschädigtem Haar solltest du keine chemischen Färbemittel anwenden. Zum einen kann das Farbergebnis beeinträchtigt werden und zum anderen braucht dein Haar zunächst eine Pause mit intensiver Pflege, bevor du die Farbe auftragen kannst. Alternativ kannst du eine Haartönung oder Henna verwenden.
Wie färbt man sich die Unterseite der Haare selbst?
Das sogenannte Undercoloring ist gerade im Trend. In diesem Fall wird nur die untere Haarpartie gefärbt. Dafür trennst du das Deckhaar von der Unterseite. Am einfachsten geht das mit einem Stilkamm: Ziehe eine Linie von Ohr zu Ohr und stecke anschließend das obere Haar mit Klammern oder Kämmchen fest. Bitte einen Freund oder eine Freundin oder ein Familienmitglied um Hilfe. Nun kannst du die unteren, offenen Haare gemäß der Packungsanleitung färben. Trage die Haarfarbe am besten mit einem Farbpinsel auf und beachte, dass keine Farbe ins obere Haar gelangt. Beim Auswaschen solltest du dein Deckhaar mit einer Duschhaube abdecken und ausschließlich die untere Haarpartie waschen. Am einfachsten geht das unter der Dusche mit einem Brausekopf.
So hast du lange Freude an deiner Haarfarbe
Um möglichst lange Freude an deiner Haarfarbe zu haben, solltest du deine Haare im Anschluss an die Farb-Prozedur intensiv pflegen. Verwende hierfür den Pflegebalsam aus deinem Haarfärbeset. Online kannst du tolle Pflegeserien für colorierte Haare erwerben – lass dich inspirieren und entdecke brillante Haarfarben und Haarpflegeprodukte für jeden Haartyp.
Häufig gestellte Fragen zum Haare färben
Welche Marke zum Haarefärben ist die Beste?
Es gibt zahlreiche Topmarken zum Haarefärben. Zu den beliebten Marken zählen Wella Professionals, L'Oréal Professionnel und Schwarzkopf Professionals. Probiere aus, welche dir am besten gefällt.
Warum sollte man graue Haare nicht färben?
Selbstverständlich kannst du graue Haare färben. Es gibt spezielle Produkte zur Grauhaarabdeckung. Da du deinen Haaransatz allerdings regelmäßig nachfärben musst und dieses Kopfhaut und Haar belasten kann, können Tönungen oder das natürliche Grau eine gute Lösung sein.
Kann man dunkle Haare ohne Blondierung heller färben?
Um dunkle Haare aufzuhellen, sind in der Regel Blondierungen oder Aufheller erforderlich. Wenn du auf diese chemischen Produkte verzichten möchtest, kannst du deine Haare mit Kamillentee, Zitronensaft, Honig oder Zimt leicht aufhellen.
Soll man die Haare nass oder trocken färben?
Wenn in der Packungsanleitung nichts anderes vermerkt ist, trägst du die Haarfarbe in der Regel auf das trockene Haar auf. Nur wenn du ein Farbglanz-Shampoo oder eine Farbkur zur Intensivierung deiner natürlichen Haarfarbe verwendest, darf dein Haar nass sein. Das trockene Haar nimmt die Farbe nicht nur besser auf, sondern schützt während des Färbeprozesses auch vor Farbflecken. Unbedingt empfehlenswert ist es, deine Haare ein oder zwei Tage vor dem Colorieren mit einem reinigenden Shampoo, wie Shu Uemura Deep Cleanser Pure Serenity, zu waschen. Diese Spezialshampoos entfernen Silikonschichten, Schmutzpartikel und Fette, die sich im Laufe der Zeit auf deinen Haaren abgelagert haben. Auf intensiv gereinigtem Haar entfaltet sich die Brillanz der Haarfarbe noch besser.


