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Fruchtsäurepeeling

Der Beauty-Boost für deine Haut

Fruchtsäurepeelings erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Das hat gute Gründe, denn sie können tatsächlich zu einem besseren Hautbild verhelfen. Dennoch: Bevor du zum ersten Mal zu einem Peeling mit Fruchtsäuren greifst, solltest du dich über Wirkung und Vorgehensweise informieren. Nur so kannst du auch den Effekt erzielen, den du dir wünschst. Wir haben für dich das Wichtigste rund um‘s Thema Fruchtsäurepeeling zusammengetragen.

Was ist ein Fruchtsäurepeeling?

Fruchtsäurepeelings gehören zu der Gruppe der chemischen Peelings. Bei den klassischen, mechanischen Peelings wird die Wirkung mit feinen Partikeln wie Salz oder Zucker, speziellen Bürsten oder einem Peeling-Handschuh erzielt. So können oberflächliche Hautschüppchen durch eine leichte Reibung entfernt und ein ebenmäßigeres Hautbild erzielt werden.

In Fruchtsäurepeelings und -cremes hingegen sind verschiedene Säuren enthalten, welche die erste Hautschicht durchdringen und die Hornschicht der Haut abtragen. Darunter kommt die neue und jüngere Haut zum Vorschein. Die Fruchtsäure regt zudem die Kollagenbildung der mittleren Hautschicht an, was zur Regeneration der Haut beiträgt. Auf diese Weise kannst du nicht nur abgestorbene Hautschuppen entfernen und Hautunreinheiten entgegenwirken, sondern sogar Fältchen und kleinere Narben loswerden.

Produktbild: Fruchtsäurepeeling

Inhaltsstoffe und Wirkungsweise

In der Regel handelt es sich bei Fruchtsäuren um Alpha-Hydroxysäuren. Hinter diesem komplizierten Wort verbergen sich natürliche Säuren, die vor allem in Früchten, aber auch in Milch oder Mandeln enthalten sind. Eine Liste von Fruchtsäuren, die in in Kosmetikprodukten häufig zum Einsatz kommen, findest du in der Info-Box.


Mit den Jahren produziert die Haut immer weniger Kollagen, wodurch sie an Elastizität und Spannkraft verliert. Die Folge davon sind Falten. Durch das Auftragen von Fruchtsäurecremes kannst du diesen Prozess verzögern. Die Cremes aktivieren nämlich die Zellteilung und verhelfen deiner Haut gleichzeitig zu neuer Frische. Ein Vorteil ist außerdem, dass die sogenannte Keratinozytenregeneration stimuliert wird. Das bedeutet: Die äußere Zellschicht deiner Haut verdickt sich, dadurch wird sie widerstandsfähiger und kann Feuchtigkeit besser speichern.

Beliebte Fruchtsäuren:

  • Apfelsäure
  • Zitronensäure
  • Glykolsäure
  • Weinsäure
  • Ferulasäure
  • Milchsäure

Das können Fruchtsäurecremes und -peelings

Eine Behandlung mit Fruchtsäuren kann nicht nur bei Falten helfen, sondern auch bei Hautproblemen wie unreiner Haut, Akne oder vergrößerten Poren. Dank der großen Auswahl an Fruchtsäurepeelings lässt sich auch speziell für den eigenen Hauttyp das passende Produkt finden.

Dafür ist Fruchtsäurepeeling gut:

✓ Reduzierung von Falten und Narben
✓ Aufhellen von Pigmentflecken und Altersflecken
✓ Aktivierung der Zellteilung und Hautregeneration
✓ Glättung und Verfeinerung des Hautbildes

Fruchtsäurepeeling gegen Akne

Leidest du unter Akne, bietet sich eine Behandlung mit Salicylsäure an, welche häufig auch BHA genannt wird. Diese nimmt unter den Fruchtsäuren eine Sonderstellung ein, denn sie ist fettlöslich und hat eine antimikrobielle Wirkung. Aus diesem Grund kann sie effektiv in die Talgdrüsen der Haut vordringen, Bakterien hemmen und den Talg nachhaltig reduzieren.

Wann ist das Fruchtsäurepeeling eher ungeeignet?

Frau mit Gesichtsserum

Fruchtsäurepeelings haben bei richtiger Anwendung selten Nebenwirkungen. Dennoch ist in gewissen Fällen Vorsicht geboten. Sollte deine Haut Schwierigkeiten bei der Narbenbildung haben oder stark zu einer Hyperpigmentierung neigen, solltest du Fruchtsäurepeelings eher nicht verwenden oder zuvor mit deinem Arzt darüber sprechen.

Wenn du gegen Akne das Medikament Isotretinoin einnimmst, solltest du von einer Anwendung absehen. Gleiches gilt für Kortisontherapien. Besondere Vorsicht ist auch bei sensibler Haut geboten, welche schnell zu Trockenheit neigt, da Peelings Feuchtigkeit entziehen können.

Fruchtsäurepeeling: Anwendung zuhause oder beim Arzt?

Fruchtsäurepeelings sind in den meisten Onlineshops, Apotheken und Drogerien erhältlich. Diese eignen sich problemlos für den Einsatz daheim, da sie niedrig dosiert sind. Möchtest du auf Nummer sicher gehen oder ein stärker ausgeprägtes Hautproblem wie Akne damit behandeln, bietet sich ein Gang zum Dermatologen oder zur medizinischen Kosmetik an. Der Experte kann dir vor Ort eine individuelle Therapie vorschlagen und zudem ein höher konzentriertes Produkt verwenden sowie eine intensivere Wirkung erzielen.

Medizinische Behandlung mit Fruchtsäurepeelings

Entscheidest du dich für eine medizinische Behandlung, sind mehrere Sitzungen notwendig. In der Regel raten Ärzte zu einer Kur aus drei oder vier Behandlungen, die in einem Abstand von circa drei Wochen erfolgen. Meist wird die Einwirkzeit kontinuierlich erhöht, um die Haut Schritt für Schritt an das Peeling zu gewöhnen. Die genaue Planung hängt von den verwendeten Fruchtsäuren und vom Hautbild ab. Bei einzelnen, sehr starken chemischen Peelings kann eine einmalige Anwendung sogar ausreichen.

Tipp nach der Anwendung:

Das Fruchtsäurepeeling kann Hautirritationen hervorrufen, die in der Regel aber rasch abklingen. Achte auf jeden Fall darauf, tagsüber eine Pflege mit hohem Lichtschutzfaktor zu verwenden. Durch das Peeling baut sich nämlich der Schutz gegen UV-Strahlen ab, sodass deine Haut empfindlicher auf Sonneneinstrahlung reagiert. Einige medizinische Peelings mit Fruchtsäure wenden Ärzte daher nur in der Herbst- und Winterzeit an.

Fruchtsäurepeelings kaufen: Säuregehalt & pH-Wert

Achte beim Kauf auch unbedingt auf die Intensität, das heißt den Säuregehalt des Produkts. Dieser ist bei jedem Peeling und jeder Creme angegeben. Je höher der Fruchtsäuregehalt, desto intensiver das Peeling. Aber Vorsicht: intensiv heißt nicht gleich gut. Bei einer Überdosierung können Hautirritationen die Folgen sein. Der Säuregehalt bei den Produkten für Zuhause liegt meist bei 10% und sollte bei fehlender Erfahrung 30% nicht übersteigen. Auf keinen Fall sollte er über 70% liegen!

Das Peeling sollte zu deinem Hauttyp und dem gewünschten Behandlungsziel passen. Du kannst mit einem Fruchtsäurepeeling das Hautbild grundsätzlich optimieren oder aber gezielt Unreinheiten und Falten vorbeugen sowie Mitesser entfernen. In den Produktbeschreibungen der Fruchtsäurepeelings ist in der Regel aufgeführt, für welches Behandlungsziel sie sich besonders eignen. Wichtig ist, dass du das Produkt genau nach Packungsbeilage anwendest, um eine optimale Wirkung zu erzielen und Nebenwirkungen zu vermeiden.

Pflege mit Fruchtsäuren

Wichtig: Intensität der Peelings und Cremes beachten

Neben dem Fruchtsäuregehalt ist es wichtig, den pH-Wert zu beachten. Bei diesem Wert gilt: Je niedriger er ist, desto intensiver ist die Peeling Wirkung. Sehr starke Produkte haben daher eine Fruchtsäurekonzentration von über 70% und einen pH-Wert zwischen 0,5 und 1,6. Man sollte besonders bei der Anwendung zuhause mit einem milden Fruchtsäurepeeling beginnen und bei höherer Konzentration einen Arzt aufsuchen.

  • Diese milden Fruchtsäurepeelings sind ideal für alle, die das Produkt zum ersten Mal ausprobieren möchten oder einen sanften Peeling-Effekt bevorzugen. Leichte Konzentrationen entfernen abgestorbene Hautzellen an der Oberfläche und lassen den Teint frischer wirken. Je nach Fruchtsäure kannst du das Peeling sogar in deine tägliche Pflegeroutine integrieren, wie zum Beispiel ein 2-prozentiges BHA-Peeling. Bei einer höheren Konzentration empfiehlt sich dagegen eher eine wöchentliche Anwendung, etwa bei einem AHA-Peeling mit 10%. Hast du sehr sensible Haut, solltest du dich aber langsam herantasten und am besten bei einem niedrigen Säuregehalt bleiben.


  • Wenn du schon mal ein niedrig dosiertes Produkt ausprobiert hast und deine Haut sich daran gewöhnt hat, kannst du auf ein stärkeres Fruchtsäurepeeling umsteigen. Dieses Peeling ist oft in Gelform erhältlich und dringt tiefer in die Haut ein, hilft effektiver gegen unreine Haut und erzielt bereits nach der ersten Anwendung ein ebenmäßigeres Hautbild.

  • Ab 20% beginnt die echte Tiefenwirkung von Fruchtsäurepeelings. Es ist aber Vorsicht geboten, falls deine Haut nicht daran gewöhnt ist: Hautirritationen sind möglich. Bei richtiger Anwendung profitierst du allerdings von einem intensiven Effekt: Die Fruchtsäuren können die Haut restrukturieren und sie aufbauen. Falls du noch unerfahren oder unsicher bist, empfiehlt sich der Gang zum Arzt.

  • Möchtest du gezielt Hautprobleme wie Falten, Pigmentstörungen oder Pickel bekämpfen, sind diese Fruchtsäurepeelings ideal. So kannst du schnell deutlich sichtbare Ergebnisse erzielen. Es ist jedoch ratsam, sich langsam heranzutasten und diese von einem Arzt anwenden zu lassen. Obwohl sie vereinzelt online zu kaufen sind, gehören solch hohe Konzentrationen eigentlich ausschließlich in medizinische Hände. Der Grund ist einfach: Starke Fruchtsäurepeelings können die obere Hautschicht komplett abtragen. Auf diese Weise können Warzen, Aknenarben, Pigmentflecken und Falten verschwinden. Der Umgang mit ihnen erfordert jedoch Fachwissen und Erfahrung. Ansonsten sind Überreizungen der Haut wahrscheinlich, die genau das bewirken, was du nicht möchtest: eine rote Haut, die sich sogar entzünden und vernarben kann.

Vom richtigen Peeling nachhaltig profitieren

Fruchtsäurepeelings können kleine Wunder auf der Haut bewirken. Jedoch ist es dafür wichtig, dass du sie mit Sorgfalt auswählst und anschließend auf einen zuverlässigen Sonnenschutz achtest. Du kannst problemlos ein Fruchtsäurepeeling kaufen und zuhause anwenden. Achte dabei vor allem auf die Konzentration der Fruchtsäure im Präparat und die Anweisungen in der Packungsbeilage. Bei stärkeren Hautproblemen wie einer ausgeprägten Akne bietet sich ein Gang zum Dermatologen an. Dieser kann dein Hautproblem gezielt mit einem intensiveren Fruchtsäurepeeling behandeln.

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