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Haare färben

So machst du es zu Hause selber

Du hast graue Haare und färbst aus diesem Grund regelmäßig deinen Ansatz? Du findest deine Naturhaarfarbe langweilig und möchtest sie deshalb mit Strähnchen auffrischen? Oder du wünschst dir eine Typveränderung und möchtest eine neue Haarfarbe ausprobieren? Der Gang zum Frisör wäre jetzt natürlich das Einfachste, aber nicht die preiswerteste Lösung. Günstiger ist es, die Haare zu Hause selber zu färben. Und das ist auch gar nicht so schwer.

Denn mit den richtigen Vorbereitungen und dem ein oder anderen Tipp von uns erzielst du ein tolles Farbergebnis. Wir verraten dir, was du brauchst, wenn du deine Haare färbst, wie du richtig vorgehst und was du beachten solltest:

Frau färbt Haare selbst

Haarfarbe oder Haartönung – welche Coloration?

Du willst eine Veränderung in Sachen Haarfarbe? Dann stehst du vor der Wahl: Haare färben, tönen oder blondieren? Um diese Entscheidung zu treffen, ist es wichtig, zu wissen, was bei welcher Methode mit deinem Haar passiert. Zudem hat auch deine Zielhaarfarbe einen entscheidenden Einfluss auf die Wahl:

  • Tönung:

Wenn du deine Haare tönst, hält die Farbe nicht dauerhaft. Denn sie wäscht sich beim Haarewaschen wieder nach und nach aus. Die Tönung dringt nämlich nicht in die Haarstruktur ein, sondern legt sich nur auf die äußere Schicht deiner Haare. Das hat den Vorteil, dass kein Ansatz entsteht. Jedoch kannst du mit einer Tönung deine Haarfarbe auch nicht großartig verändern. Graue Haare deckst du mit solchen Produkten in der Regel nicht ab. Vielmehr ist eine Tönung dazu da, deine Naturhaarfarbe aufzufrischen und dein Haar zum Glänzen zu bringen.

  • Coloration:

Du möchtest deine Haare deutlich verändern – und das dauerhaft? Dann solltest du zu einer Coloration greifen. Denn wenn du deine Haare mit dieser färbst, dringen die Farbpigmente in das Innere ein und setzen sich dort fest. Das bedeutet, dass sich eine Coloration nicht auswäscht. Wachsen deine Haare, so ist ein Ansatz sichtbar. Dann heißt es nachfärben oder diesen in Kauf nehmen. Ideal geeignet ist Coloration, um graue Haare zu färben. Aber Vorsicht, diese Methode beansprucht deine Haare. Du solltest deshalb am besten immer nur den Ansatz färben, wenn deine Haare ein Stück gewachsen sind – und nicht deine gesamte Mähne.

  • Blondierung:

Wenn du dir einen helleren Haarton wünschst, dann funktioniert das nur mit einer Blondierung. Egal ob du die Haare blond färbst, um einen angesagten Ombre-Look zu erzielen oder mit blonden Strähnen dein Haar aufhellst – das Zauberwort heißt Blondierung. Dabei werden deinem Haar Farbpigmente entzogen. Das beansprucht deine Haare, denn eine Blondierung trocknet sie aus.

Du hast dich für eine der Methoden entschieden, mit der du deine Haare färben möchtest? Dann gilt es noch, die passende Nuance der Haarfarbe zu finden, damit dein DIY-Projekt auch wirklich gelingt. Bestimme dafür zunächst deine Ausgangshaarfarbe. Orientiere dich dabei am besten an den verschiedenen Haarsträhnen, die auf der Packung des jeweiligen Färbemittels abgebildet sind. Entspricht deine Haarfarbe keiner der aufgedruckten, solltest du dich besser für eine andere Nuance entscheiden.

Vorbereitungen bevor es losgehen kann

Bevor zu damit startest, deine Haare zu färben, solltest du noch ein paar Vorbereitungen treffen. Zunächst einmal ist es wichtig, dass du deine Haare einen Tag vor dem Auftragen des Färbemittels nicht wäschst.

Denn das Fett in deinem Haar lässt die Farbpigmente besser eindringen. Zudem hilft der Talgfilm eine trockene Kopfhaut zu vermeiden. Damit beim Färben nichts daneben geht, solltest du außerdem noch weitere Vorkehrungen treffen.

Zieh dir ein Oberteil an, das dreckig werden darf, decke deine Schultern mit einem alten Handtuch ab und schmiere deine Stirn, Schläfen sowie Ohren mit Vaseline ein. So verhinderst du, dass du diese Bereiche aus Versehen mitfärbst. Denn dank der Vaseline bleibt die Farbe dort nicht haften.

Wichtige Utensilien:

✓ Kamm
✓ Färbepinsel
✓ Vaseline
✓ Färbemittel
✓ Haarspangen
✓ Uhr
✓ Altes Oberteil
✓ Altes Handtuch
✓ Küchenpapier

Haare färben Step-by-Step

Du hast alle nötigen Vorbereitungen getroffen? Dann kann es endlich losgehen und du kannst deine Haare selber färben. Doch wie genau gehst du dabei vor? Wir verraten es dir:

Utensilien zum Haare selber färben
  1. Lies dir zunächst die Gebrauchsanweisung des Färbemittels genau durch und folge exakt den Schritten, die dort angegeben sind. In der Regel findest du dort auch Hinweise zu einem Allergieverdachtstest, den du unbedingt durchführen solltest.
  1. Lege alle deine Utensilien griffbereit – am besten auf Küchenpapier. So kann nichts daneben gehen. Ziehe die beigefügten Handschuhe an. Bereite jetzt das Färbemittel nach Anleitung in der Applikationsflasche vor.
  1. Beginne nach dem Mischen der Farbe umgehend mit dem Auftragen. Wie du dabei am besten vorgehst, hängt davon ab, ob du nur den Ansatz, das gesamte Haar oder Strähnchen färben möchtest.

Ansatz:

Damit du sichergehst, dass dein Ansatz gleichmäßig gefärbt ist und du keine Stellen vergisst, solltest du am besten am Hinterkopf beginnen und dich Strähne für Strähne nach vorne vorarbeiten. Teile eine Partie ab, kämme sie glatt, gib etwas Farbe auf den Ansatz und verstreiche sie dann auf beiden Seiten auf den ersten Zentimetern. Wie viele Zentimeter du genau mit Farbe bedecken musst, hängt davon ab, wie weit dein Ansatz herausgewachsen ist. Um alle Haare zu färben, musst du dich jetzt Stück für Stück bis zur Stirn vorarbeiten.

Gesamtes Haar:

Du willst nicht nur den Ansatz, sondern das gesamte Haar färben? Dann solltest du zunächst ebenfalls deinen Haaransatz gründlich bepinseln. Im Anschluss gibst du etwas Haarfarbe in deine Hände und trägst sie Strähne für Strähne auf die gesamte Länge auf. Knete sie gründlich ein – ähnlich wie du es beim Haarewaschen mit dem Shampoo machst.

Strähnen:

Du möchtest nicht das gesamte Haar färben, sondern nur mit Strähnchen Highlights setzen? Dann kämme deine Haare zunächst glatt und ziehe deinen Scheitel da, wo du ihn normalerweise auch trägst. Teile nun einzelne Strähnen ab, halte sie vom Kopf weg und trage mit dem Pinsel die Farbe auf der gesamten Länge auf. Lass am besten einen halben Zentimeter zum Haaransatz frei, so sieht es später natürlicher aus, wenn die Strähnen herauswachsen.

  1. Nun heißt es, warten und die Farbe einwirken lassen. Wichtig: Die Einwirkzeit beginnt erst dann, wenn du das Auftragen der Haarfarbe beendet hast. Schau also unbedingt auf die Uhr und stell dir am besten einen Wecker, dass du die Coloration nicht zu kurz oder zu lange auf den Haaren lässt. Wie lange diese einwirken muss, kannst du in der Anleitung nachlesen.
  1. Ist die Einwirkzeit vorbei, wäschst du das Färbemittel mit lauwarmem Wasser aus. Spüle die Haare nach dem Färben so lange aus, bis das Wasser klar ist. Da die Farbe die Haarstruktur beansprucht, solltest du im Anschluss unbedingt eine Pflege auftragen. In der Regel ist eine Spülung der Coloration beigelegt. Ist das nicht der Fall, nutzt du am besten eine Haarkur. Diese sorgt dafür, dass das frisch gefärbte Haar schön glänzt.

Einfache Tutorials zum Haare selber färben

Haare färben in der Schwangerschaft – ja oder nein?

Du färbst deine Haare regelmäßig? Doch du bist schwanger und die Verunsicherung bei dir ist groß: Kann ich die Haare weiterhin färben oder schadet das dem ungeborenen Kind? Grundsätzlich gilt: Frage deinen Frauenarzt bzw. deine Frauenärztin um Rat. Am besten bringst du zum nächsten Kontrolltermin die Haarfarbe samt Verpackung mit, die du in der Regel zum Färben benutzt.

Die größten Färbe-Fallen

Du möchtest deine Haare zu Hause färben? Damit dabei nichts schief geht, haben wir für dich die größten Färbe-Fallen aufgelistet:

  • Die Ausgangshaarfarbe falsch einschätzen:

Mittel- oder doch Dunkelbraun? Oft ist es gar nicht so einfach, die eigene Haarfarbe richtig zu bestimmen und die passende Nuance auszuwählen. Viele schätzen sie zu dunkel ein und erleben oft eine böse Überraschung.

Damit dir das nicht passiert und dein Färbeergebnis wie gewünscht ausfällt, musst du deine Ausgangshaarfarbe richtig einschätzen.

Schwankst du zwischen zwei Nuancen, entscheide dich im Zweifelsfall besser für die hellere.

Haarfarbe auftragen
  • Zu wenig Färbemittel:

Beim Auftragen merkst du plötzlich, dass die Coloration nicht ausreicht? Damit dir dieses Missgeschick nicht passiert, solltest du immer ausreichend Färbemittel parat haben. Denn kommst du beim Auftragen in die Bredouille und die Farbe reicht nicht aus, wird das Ergebnis unregelmäßig – und das willst du sicherlich nicht.

Haarfarbe selbst auftragen oder besser dem Profi überlassen?

Damit du am Ende keine bösen Überraschungen erlebst, solltest du deine Grenzen kennen und Schwieriges doch lieber dem Profi überlassen. Möchtest du zum Beispiel nur deinen Ansatz nachfärben, kannst du das natürlich problemlos zu Hause selber machen. Anders sieht es hingegen bei aufwendigen Strähnchen oder einem gekonnten Ombre-Look aus. Möchtest du auf Nummer sichergehen, überlässt du das besser dem Frisör deines Vertrauens. Denn dabei kommt oft Blondierung zum Einsatz. Und mit dieser umzugehen, ist gar nicht so einfach. Lässt du diese zum Beispiel zu lange auf dem Haar, trocknet dieses aus und können blonde Haare im schlimmsten Fall schädigen.

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