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Seife selber machen

Alles was du wissen musst

Naturseifen selbst herzustellen ist super einfach, macht großen Spaß und hat den Vorteil, dass du genau weißt, was in deinen Pflegeprodukten enthalten ist. Dank der unzähligen Möglichkeiten, deine eigene Seife aus tollen Kräutern und Ölen herzustellen, sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Das simple Basisrezept kannst du ganz nach Belieben mit deinen Lieblingsdüften anreichern. Einige Rezepte mit Anleitungen und vielen Tipps rund um das Thema Seifenherstellung findest du hier.

Seifenherstellung: Die Basis-Zutaten

Ein Stück Kernseife bildet die Basis der meisten Rezepte. Dieses kann mit pflegenden Ölen angereichert werden, zum Beispiel Olivenöl, Kokosöl oder Mandelöl. Einige Tropfen einer Essenz deiner Wahl geben deiner Seife einen individuellen Touch. Möchtest du eine desinfizierende Seife, so bietet sich zum Beispiel die Zugabe von Teebaumöl an. Bevorzugst du Seifen mit Entspannungseffekt, so kannst du Lavendelöl verwenden. Du kannst deine Seife sogar einfärben und so für einen bunten Hingucker in deinem Bad sorgen.

Neben den wenigen Zutaten benötigst du nur noch einen Topf, eine Raspel, einen Schneebesen, kleine Gießformen sowie ein paar Minuten Zeit für die Herstellung. Du siehst, Seife selber zu machen, ist überhaupt nicht aufwendig: Fast alles, was du dafür brauchst, hast du wahrscheinlich sowieso schon zu Hause.

Seifenherstellung

DIY-Rezepte - So einfach kannst Du Seife selbermachen

  • Das brauchst du für 2 Seifen:

    • 250 Gramm Kernseife
    • 50 Milliliter Öl, je nach Vorlieben. Zum Beispiel Kokosöl, Mandelöl, Olivenöl oder Hanföl. Du kannst auch mehrere Öle miteinander mischen. Zum Beispiel 25 ml Olivenöl und 25 ml Kokosöl.
    • Nach Belieben 10 Tropfen ätherisches Öl wie Minz-, Teebaum-, Orangen-, Oregano- oder Rosenöl
    • Gießformen, in welche du die Seife eingießt und aushärten lässt. Dafür eignen sich am besten Backförmchen aus Metall oder Silikon. Im Handel gibt es viele verschiedene Modelle in unterschiedlichen Formen.
    • Topf, Raspel, Schneebesen oder Mixer

    So geht’s:

    1. Stelle den Topf für die Seifenmasse zunächst in ein heißes Wasserbad, ohne Wasser hinein dringen zu lassen. Der Topf soll durch das Platzieren über einem Wasserbad nur sanft erhitzt werden.
    2. Nimm die Kernseife und eine Raspel zur Hand und streu die Seifenspäne in den Topf hinein. Diese sollen nun unter gleichmäßiger Hitze schmelzen. Rühre immer mal wieder um.
    3. Wenn die Seife vollständig geschmolzen ist, füge das Pflanzenöl und das ätherische Öl hinzu. Vermenge es gut und lass es noch einmal etwas warm werden und mit der Masse verschmelzen.
    4. Nun stelle deine ausgewählten Förmchen bereit, nimm die Seifenmasse samt Topf vom Wasserbad und gieße sie vorsichtig in die Förmchen, solange sie heiß und weich ist.
    5. Lasse die Seife aushärten. Je nach Zusammensetzung der Öle dauert die Trocknung unterschiedlich lange. Lasse die Seife dazu an einem kühlen, trockenen und vor der Sonne geschützten Ort etwa 12 Stunden liegen. Danach sollten alle Seifen fertig sein. Du kannst sie dann vorsichtig aus der Form lösen.

    Unser Tipp: Besonders schön und edel sehen Handseifen aus, wenn sie getrocknete Blütenblätter, Knospen, geriebene Orangen- oder Zitronenschale oder auch Kokosraspeln enthalten.

  • Diese Seifen sind mit Zutaten, wie zum Beispiel Meersalz, die einen Peeling-Effekt auf der Haut erzielen, angereichert. Die groben Körnchen reinigen die Haut zusätzlich, entfernen alte Hautschüppchen, stimulieren die Zellerneuerung und fördern die Hautregeneration.

    Die Zutaten für 2 Seifen:

    • 300 Gramm Glycerin Seifenbasis (Kernseife)
    • 100 Gramm Peeling-Zutaten, wie grobes Meersalz, Kokosraspel oder auch Mohn
    • Nach Wunsch 10 Tropfen eines ätherischen Öls deiner Wahl
    • Gießformen, in welche du die Seife eingießt und aushärten lässt
    • Topf, Raspel, Schneebesen oder Mixer

    So geht’s:

    1. Stelle den Topf für die Seifenmasse zunächst in ein heißes Wasserbad und lasse die Kernseife wie im Basis-Rezept beschrieben langsam schmelzen.
    2. Wenn die Seife vollständig geschmolzen ist, füge die Peeling-Zutaten und das ätherische Öl hinzu. Rühre es gut durch, aber nimm es gleich vom Herd, damit das Salz nicht versehentlich schmilzt.
    3. Das Vorgehen ist dasselbe wie beim Basis-Rezept: Gieße die Seife in die Förmchen und lasse sie für etwa 12 Stunden in einem kühlen Ort trocknen. Dann sollten alle Seifen aus der Form zu lösen sein.

    Unser Tipp: Färbe deine Seife mit natürlicher Seifen- oder mit Lebensmittelfarbe ein. Sei aber vorsichtig, da Lebensmittelfarben sehr intensiv färben können. Wenn du dir eine Seife in Pastelltönen wünschst, dann reichen ein bis zwei Tropfen aus. Möchtest du eine knallige Seife herstellen, dann füge die Farbe tropfenweise hinzu, bis dir die Intensität gefällt.

  • Benötigte Zutaten:

    • 250 Milliliter Wasser
    • 15 Gramm Kernseife
    • 1 TL Pflanzenöl, zum Beispiel Kokosöl, Olivenöl, Mandelöl oder Hanföl
    • Nach Belieben 5 Tropfen eines ätherischen Öls
    • Ein leerer Seifenspender
    • Topf, Raspel, Schneebesen oder Mixer

    So geht’s:

    1. Nimm die Kernseife und eine Raspel zur Hand und gebe die Kernseifenstücke in den Topf hinein. Füge das Wasser hinzu. Die Seifenspäne sollen nun mit dem Wasser verkocht werden. Rühre die Masse immer mal wieder um.
    2. Wenn die Seife vollständig geschmolzen ist, dann nimm den Topf vom Herd, lasse die köchelnde Masse ein bis zwei Minuten abkühlen und füge dann die Öle hinzu. Rühre alles gut ein.
    3. Nun sollte alles einige Stunden auskühlen. Ist die Flüssigseife auf Raumtemperatur abgekühlt und hat sie die perfekte Konsistenz, dann kannst du sie in den Seifenspender füllen.

    Tipps für die Zubereitung: Ist deine Flüssigseife nach der Abkühlung zu dickflüssig? Kein Problem! Du kannst einfach lauwarmes Wasser hinzufügen und so viel unter die Masse mischen, bis die Konsistenz perfekt ist. Ist die Flüssigseife zu dünnflüssig, koche die Masse einfach noch einmal auf und rasple weitere Seifenstücke hinzu. Du kannst für die Herstellung übrigens auch Seifenreste verwenden.

Die Welt der Düfte: Ein kleiner Ratgeber

Deiner Kreativität sind bei der Seifenherstellung wahrlich keine Grenzen gesetzt. Doch welcher Duft ist der richtige für dich? Wir zeigen dir im Überblick die unterschiedlichen Eigenschaften und Wirkungen von ätherischen Ölen.

  • Lavendel:
    Wirkt beruhigend, angstlösend und schlaffördernd.
  • Pfeferminze:
    Wirkt aufmunternd, erfrischend und befreit die Atemwege bei Erkältungen.
  • Zitrusfrüchte:
    Wirken belebend, stimmen fröhlich und geben deiner Haut einen Frischekick am Morgen.
  • Rose:
    Wirkt beruhigend, pflegt die Haut und soll sogar eine positive Wirkung auf unsere Stimmung haben.
  • Vanille:
    Wärmt den Körper und die Seele, hat eine beruhigende Wirkung und soll sogar bei Schlafproblemen helfen.
  • Anis:
    Wirkt entspannend und stabilisierend auf die Seele.
  • Eukalyptus:
    Wirkt erfrischend, belebend, und befreit durch die stark ätherischen Öle die Atemwege.
  • Sandelholz:
    Wirkt erdend, ausgleichend sowie harmonisierend auf die Psyche und fördert dadurch den Schlaf.
  • Ylang Ylang:
    Süßer Duft, welcher exotisch und stimmungsaufhellend wirkt.

Das sind die Vorteile von DIY-Seifen

selbstgemachte Seife

Der größte Vorteil einer selbstgemachten Naturseife ist sicherlich, dass du die Inhaltsstoffe bestimmen kannst. Bevorzugst du eine sanfte Pflegewirkung? Dann stelle deine Seife mit Mandelöl her. Möchtest du eine Seife herstellen, die kraftvoll gegen Bakterien wirkt? Teebaumöl und Kokosöl sind dank ihrer antibakteriellen Wirkung eine tolle Kombi. Du kannst der Seife nach Belieben deinen Lieblingsduft und dein Lieblings-Pflegeöl hinzufügen und mit einer Farbe, die du magst, einfärben.

Selbstgemachte Seifen als tolle Geschenkidee

Eigenkreierte Naturseifen sind nicht nur dekorativ, sondern zählen auch zu den schönsten DIY-Geschenkideen. Sie sind gut für die Haut, nachhaltig für die Umwelt, sehen hübsch aus und können sogar individuell an die Vorlieben der Beschenkten angepasst werden.

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