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Teebaumöl

Ein Jahrtausende altes Wundermittel

Teebaumöl kommt ursprünglich aus Australien und wird von der Teebaum Gattung Melaleuca Alternifolia gewonnen. Schon die australischen Ureinwohner nutzten das Öl als Heilmittel. Denn das Naturprodukt hat es in sich: Teebaumöl hilft effektiv gegen Pickel und andere Hautprobleme, ist ein Hausmittel gegen Erkältungen und kann sogar beruhigend auf die Psyche wirken. 

Die Entdeckung des Teebaumöls

James Cook hieß der Weltumsegler, der im Jahre 1770 erstmalig im fernen Australien an Land ging und eine faszinierende Entdeckung machte. Die australischen Ureinwohner, die Aborigines, lebten inmitten der freien Natur und versorgten all ihre Wehwehchen mit einem Sud, welchen sie aus den zerriebenen Blättern eines bestimmten Baumes herstellten: dem Teebaum. Sie waren so sehr von den heilenden Kräften ihrer magischen Pflanze überzeugt, dass Cook nicht lange zögerte und Teile des Teebaumes mit nach Europa brachte, wo weiter an ihm geforscht wurde.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe des Teebaumöls

Teebaum Blätter

Teebaumöl enthält rund 100 verschiedene Bestandteile. Den größten Anteil des Öls machen sekundäre Pflanzenstoffe, Kohlenwasserstoffe und ätherische Öle aus. Hochwertiges Teebaumöl beinhaltet außerdem rund 30-40% Terpinen-4-ol. Den Terpentinen wird ein Großteil der Heilwirkung zugeschrieben. 

Teebaumöl ist in der Lage, sowohl Bakterien als auch Viren und Pilze abzutöten. Je konzentrierter das Öl angewendet wird, desto stärker ist es in der Wirkung. Allerdings solltest du Teebaumöl niemals unverdünnt anwenden, denn seine Wirkstärke vertreibt nicht nur Mikroben, sondern kann auch für starke Hautreizungen sorgen. Teebaumöl wird also tropfenweise angewendet und in Wasser, Cremes, Gels oder Öle gemischt.

Teebaumöl und seine vielen Anwendungsbereiche

Die Anwendungsgebiete von Teebaumöl sind nahezu unbegrenzt. Die größte Bekanntheit erlangte das Öl hierzulande als Antiseptikum gegen Hautunreinheiten und Herpes, also als keimtötendes Mittel, welches die Wundheilung fördert. Das ätherische Öl kann jedoch noch viel mehr. So ist es ein wunderbares Hausmittel gegen Erkältungen und sorgt beim Inhalieren für freie Atemwege. Selbst Hauterkrankungen können mit Teebaumöl behandelt werden. Genauso wie schuppiges Haar und juckende Insektenstiche. 

Doch das australische Wundermittel tut nicht nur dem Körper gut, sondern auch der Psyche. Die betörenden ätherischen Dämpfe des Teebaumöls wirken gleichermaßen beruhigend und klärend auf den Geist. So kann Teebaumöl für Ruhe, besseren Schlaf und eine tiefere Entspannung sorgen. Zum Beispiel während einer wohltuenden Massage oder einem warmen Bad. Wie du das Öl am besten anwendest, verraten wir dir jetzt.

  • Die Ursachen für Pickel, Mitesser und Hautunreinheiten liegen nicht immer außen auf der Haut. Oft sind innere Prozesse der Grund, zum Beispiel Hormone oder auch Stress. Dennoch kannst Du mit Teebaumöl dafür sorgen, dass Pickel und Entzündungen schnell verschwinden. Die ätherischen Öle im Teebaumöl töten Bakterien ab, trocknen Pickel aus und sorgen damit schnell wieder für ein klares Hautbild. Teebaumöl-Produkte empfehlen sich deshalb bei unreiner Haut sowie leichter bis mittelschwerer Akne.

  • Pflegeprodukte mit Teebaumöl können effektiv gegen Schuppen und juckende Kopfhaut eingesetzt werden. Das Öl aus den Blättern der Melaleuca Alternifolia reinigt die Kopfhaut gründlich und wirkt beruhigend. Gleichzeitig regt es die Durchblutung an und hilft der Kopfhaut somit, sich zu regenerieren.

    Shampoo mit Teebaumöl selber machen

    Kaufe dir zunächst ein pH-neutrales Shampoo, welches frei von chemischen Zusätzen wie Konservierungsmitteln, Silikonen oder Duftstoffen ist. Je nach Größe der Shampoo Flasche füllst Du nun drei bis zehn Tropfen Teebaumöl hinein und belässt diese Mischung beim Duschen etwa fünf Minuten auf dem Kopf. Diese Anwendung kannst du einmal täglich wiederholen, bis es deiner Kopfhaut besser geht.

    Übrigens: Teebaumöl pflegt nicht nur die Kopfhaut, sondern regt auch das gesunde Haarwachstum an und stärkt das Haar.

    Frau mit langen und gesunden Haaren
  • Eine gute Mundpflege ist wichtig, um zahlreichen Erkrankungen vorzubeugen. Auch Halsschmerzen, Husten und Heiserkeit können ihre Ursprünge im Mundraum nehmen. Teebaumöl wirkt antibakteriell, desinfiziert wunde Stellen und schafft Ausgleich für die Mund- und Rachenflora. Es kann wunderbar mit in die tägliche Mundspülung geträufelt werden. 

    Anwendung: Fünf bis zehn Tropfen auf 200 bis 500 ml Mundspülung genügen bereits, um eine desinfizierende Wirkung zu erzielen. Als Bonus sorgt das ätherische Öl für einen wunderbar frischen Atem. Besonders im Mund solltest du Teebaumöl auf keinen Fall pur anwenden. Es würde die Mundschleimhäute zu sehr reizen.

  • Teebaumöl ist das ideale Haumittel bei Erkältungen. Ganz gleich, ob Schnupfen, Husten, Gliederschmerzen oder Fieber: Das ätherische Öl entfaltet seine wohltuende Wirkung auf vielerlei Weise und sorgt für ein schnelles Verschwinden der quälenden Erkältungssymptome. 

    Gegen Halsschmerzen und Husten: Mische fünf bis zehn Tropfen Teebaumöl in deine Mundspülung und gurgle damit fünfmal täglich für mindestens 10 bis 15 Sekunden. Trinke 30 Minuten nichts nach, damit die Lösung Zeit hat zu wirken. 

    Bei verstopfter oder laufender Nase: Koche 500 ml Wasser ab, gebe zehn Tropfen Teebaumöl hinzu, lege dir ein Handtuch über den Kopf und inhaliere zwei- bis dreimal täglich zehn Minuten lang über der dampfenden Schüssel. 

    Bei Fieber: Tauche deinen Waschlappen immer wieder in ein Gemisch aus 500 ml Wasser und zehn Tropfen Teebaumöl und lege es dir gut ausgewrungen auf die Stirn. Teebaumöl kühlt wunderbar. Achte aber darauf, dass dir nichts in die Augen läuft.

  • Teebaumöl ist in der Alternativmedizin für seine wohltuende Wirkung auf die Psyche bekannt. In der Aromatherapie wird das Öl aufgrund seiner entspannenden uns beruhigenden Wirkung vielseitig eingesetzt. Es soll dabei helfen, Spannung abzubauen, Gedanken und Ängste zu beruhigen und sogar für einen tiefen, erholsameren Schlaf zu sorgen. 

    Du kannst zum Beispiel eine Duftlampe kaufen und etwas Wasser mit einigen Tropfen Teebaumöl verdampfen lassen. Auch ein Vollbad mit 10 bis 20 Tropfen Teebaumöl wirkt herrlich entspannend. Für eine leicht kühlende und durchblutungsfördernde Entspannungsmassage können einige Tropfen Teebaumöl ins Massageöl gegeben werden.

Weitere Anwendungsbereiche von Teebaumöl

Teebaumöl ist aufgrund seiner pilzabtötenden Inhaltsstoffe in der Lage, Nagelpilz ausheilen zu lassen und soll auch wirkungsvoll gegen Warzen sein. Auch gegen Herpes kann Teebaumöl helfen. 

Auch die meisten Insekten nehmen beim Geruch starker ätherischer Öle Reißaus. Teebaumöl ist also auch in der Lage, Mücken, Stechfliegen, Wespen und Flöhe fernzuhalten und vor Insektenstichen zu schützen

Auch heute noch ist Teebaumöl dank seiner antibakteriellen und antiviralen Wirkung gegen unzählige Krankheiten wirksam. Aber auch die Sinne profitieren im Zuge einer wohltuenden Aromatherapie vom herrlichen Duft des einzigartigen Teebaumöls.

Teebaumöl in Flasche

Reinigung mit Teebaumöl selbst machen

Misch dir einfach ein desinfizierendes Gesichtswasser aus 100 ml Wasser und drei bis fünf Tropfen Teebaumöl zusammen. Vermenge alles gut und trage es mit einem Wattebausch auf die Haut bzw. auf die Unreinheiten auf. Spare unbedingt die Augen aus. Diese Mischung kannst Du morgens und abends auf das gereinigte Gesicht auftragen.

Teebaumöl-Gesichtsmaske gegen Hautunreinheiten

Um deine Haut intensiv zu pflegen und gegen Hautunreinheiten und Pickel vorzugehen, kannst du eine Teebaumöl-Gesichtsmaske selber machen. Vermische dafür 8 Tropfen Teebaumöl mit einem Teelöffel Oliven- oder Kokosöl und etwas warmem Kamillentee. Trage die Mischung auf die gereinigte Haut auf und lasse die Maske ca. 20 Minuten einwirken.

Während das Öl die Pickel austrocknet und Bakterien bekämpft, pflegt als Olivenöl deine Haut intensiv und sorgt für Spannkraft und Elastizität. Kamille wirkt beruhigend auf die Haut und lindert Reizungen.

Hinweis: Diese Maske solltest du nicht öfter als ein Mal pro Woche anwenden, da das Teebaumöl deine Haut sonst zu stark austrocknen würde. 

Haarkur gegen Schuppen selber machen

Eine Haarkur selber machen mit Teebaum- und Kokosöl ist das ideale Mittel gegen Schuppen und Reizungen auf der Kopfhaut. Mische dafür 5 Tropfen Olivenöl mit einem Esslöffel Kokosöl und trage es gleichmäßig auf das feuchte Haar auf und lasse es ca. 30 Minuten einwirken. Das Teebaumöl reinigt die Kopfhaut und hinterlässt ein angenehm frisches Gefühl. Auch Kokosöl hat eine antibakterielle Wirkung, wodurch das Haar tiefgehend mit Feuchtigkeit versorgt wird und somit leicht eine trockene Kopfhaut entgegengewirkt werden kann.

➨ Passende Gesichtspflege mit Teebaumöl